Icon InstagramIcon FacebookIcon YouTube
October 27, 2026

JC Wimpassing überzeugt bei der ASKÖ-Bundesmeisterschaft

Schüler

JCW Presse

Besonders starke Leistung in den Altersklassen U12 und U14

Am 25. Oktober 2026 fand in Wien die ASKÖ-Bundesmeisterschaft mit insgesamt 234 Sportlern aus 29 Vereinen statt. Der JC Wimpassing Sparkasse ging mit insgesamt 24 Athletinnen und Athleten in den Altersklassen U12 bis zur Allgemeine Klasse (AK) an den Start und konnte mit zahlreichen starken Leistungen überzeugen. Besonders die U12 und U14 Kämpfer präsentierten sich in hervorragender Form, bestätigt durch den Sieg in der Vereinswertung. In der Gesamtwertung aller Altersklassen erreichte der Verein den starken dritten Platz.

U12: Starke Auftritte und souveräne Bundesmeistertitel

In der U12 zeigte Felix Fischer (-38 kg) eine herausragende Leistung. Taktisch hoch konzentriert und mit einem dominanten Griffkampf ließ er auch starken Gegnern keine Chancen. Mit kontrollierten und konsequent geführten Kämpfen sicherte er sich ungefährdet den Bundesmeistertitel.

Ebenfalls überzeugend präsentierte sich Eduard Magdalin (-30 kg). Der junge Kämpfer bewies erneut sein ausgezeichnetes Judogefühl und setzte sich in beiden Kämpfen mit sehenswerten Beinfegetechniken vorzeitig mit Ippon durch. Eine starke Vorstellung, die mit dem verdienten Bundesmeistertitel belohnt wurde.

Bei den Mädchen kämpfte sich Freya Brunner (-48 kg) nach einem zunächst unkonzentrierten Start eindrucksvoll zurück ins Turnier. Sie fand immer besser in ihren Rhythmus, drehte die beiden folgenden Begegnungen mit viel Kampfgeist und technischer Stärke zu ihren Gunsten und gewann beide Kämpfe vorzeitig mit Ippon. Damit durfte auch sie sich über den Bundesmeistertitel freuen.

U14: Der JCW dominiert die Vereinswertung

Auch in der U14 knüpften die Wimpassinger Nachwuchskämpferinnen und -kämpfer an ihre starken Leistungen an.

Gor Hakobjan (-50 kg) bestätigte seine ausgezeichnete Form. Mit einem aggressiven Kampfstil, hohem Druck auf seine Gegner und einem starken Griffkampf dominierte er seine Begegnungen. Sehenswert ausgeführte Selbstfalltechniken brachten ihm schließlich den verdienten Bundesmeistertitel und das in einer neuen Gewichtsklasse.

Tyler Kerbler (-60 kg) unterstrich ebenfalls seine positive Entwicklung. Mit viel Kampfgeist und taktisch klug geführten Begegnungen kämpfte er sich bis ins Finale vor. Dort musste er sich nach einer äußerst knappen Entscheidung in den letzten Sekunden geschlagen geben. Trotz der bitteren Niederlage zeigte er eine starke Turnierleistung und belegte den zweiten Platz.

Bei den Mädchen sorgte Lara Strebinger (-44 kg) für sehenswerte Technikmomente. Mit gelungenen Schulterwürfen fand sie gut ins Turnier. Im Halbfinale bereitete sie ihre Spezialtechnik hervorragend vor, zwang ihre Gegnerin in die gewünschte Situation und zog mit Ippon ins Finale ein. Dort leider etwas unkonzentriert und geriet sie im Bodenkampf in einen Festhaltegriff. Dennoch zeigte sie insgesamt eine sehr solide Leistung und wurde Vizemeisterin.

Magdalena Klöckl (-36 kg) setzte bereits im ersten Kampf ein Ausrufezeichen: Mit einem blitzsauberen O-soto-gari-Konter erzielte sie nach wenigen Sekunden den Ippon des Tages. Im zweiten Kampf geriet sie zunächst in Rückstand, bewies jedoch große mentale Stärke. Mit einem gezielten Beinfegeangriff übernahm sie die Führung und verteidigte diese anschließend taktisch clever bis zum Ende der Kampfzeit. Eine starke kämpferische Leistung, die ihr den Bundesmeistertitel einbrachte.

Skadi Brunner (-52 kg) startete ebenfalls souverän ins Turnier und gewann ihren ersten Kampf mit Ippon. In der zweiten Begegnung traf sie auf eine körperlich starke Gegnerin. Beide Kämpferinnen fanden nur wenige Möglichkeiten, entscheidende Wurftechniken anzusetzen. Eine kleine Unachtsamkeit führte schließlich zu einer Yuko-Wertung für die Gegnerin, die Skadi nicht mehr aufholen konnte. Im dritten Kampf zeigte sie wieder ihre gewohnte Souveränität und sicherte sich den Vizemeistertitel.

U16: Podestplätze und wertvolle Wettkampferfahrung

In der U16 traten mit Yurik Hakobjan, Nikolaus Bauer und Jakob Reiterer gleich drei JCW-Kämpfer in der Gewichtsklasse bis 60 kg an. Für Bauer und Reiterer war es zugleich die erste Teilnahme an einer Bundesmeisterschaft.

Yurik Hakobjan begann seinen ersten Kampf etwas zu zurückhaltend und fand im Griffkampf nicht zu seinen gewohnten Wurftechniken. Den Rückstand von Waza-ari konnte er nicht mehr aufholen. In der Hoffnungsrunde zeigte er jedoch eine starke Reaktion, kämpfte sich zurück ins Turnier und sicherte sich schließlich mit einem Sieg gegen seinen Vereinskollegen Nikolaus Bauer den dritten Platz.

Nikolaus Bauer ging bei seiner Bundesmeisterschaftspremiere hoch motiviert auf die Matte. Im ersten Kampf erarbeitete er sich durch druckvolle Beinfegeangriffe die Führung setzte am Bodenkampf gut nach und konnte seinen Gegner in einen Festhaltegriff bringen. Auch in seiner zweiten Begegnung zeigte er eine starke Leistung, wobei der Kampf lange offen blieb. Sein erfahrenerer Gegner nutzte schließlich im Bodenkampf eine Gelegenheit konsequent aus. Im Kampf um Platz drei musste sich Bauer dann seinem Vereinskollegen Yurik Hakobjan geschlagen geben. Mit Rang fünf gelang ihm dennoch ein beachtlicher Einstand auf Bundesebene.

Auch Jakob Reiterer zeigte beherzte Kämpfe und hielt in engen Begegnungen gut dagegen. Das nötige Quäntchen Glück fehlte ihm diesmal jedoch, um seine Leistungen auch in entsprechende Platzierungen umzumünzen.

Parker Conner (-46 kg) startete mit einem Sieg erfolgreich in das Turnier. In den beiden folgenden Begegnungen fehlten ihm etwas die Kraftreserven, wodurch er sich jeweils knapp über Strafen geschlagen geben musste. In einer stark besetzten Gewichtsklasse durfte er sich am Ende dennoch über einen verdienten dritten Platz freuen.

Bei den Mädchen trat Ilvie Brunner (+70 kg) gegen deutlich schwerere Gegnerinnen an und musste ihren gewohnten Kampfstil entsprechend anpassen. Im ersten Kampf wurde sie von ihrer Gegnerin mit einem Konter überrascht. In der zweiten Begegnung stellte sie sich besser auf die Situation ein und sicherte sich mit einem Festhaltegriff den vorzeitigen Sieg durch Ippon. Damit erreichte sie den Vizemeistertitel.

Allgemeine Klasse: Routine und starke Comebacks

In der Allgemeinen Klasse zeigte Niklas Weitzbauer (-81 kg) einen souveränen Auftritt. Der erfahrene Bundesligakämpfer aus Wimpassing ließ sich auch von unangenehm zu kämpfenden Gegnern nicht aus der Ruhe bringen. Mit viel Routine setzte er seinen Kampfstil konsequent durch und sicherte sich verdient den Tagessieg.

Bei den Damen kehrte Anna Lackner (-70 kg) nach einer längeren Wettkampfpause auf die Matte zurück. Im ersten Kampf überzeugte sie mit einem starken Griffkampf und setzte im Übergang vom Stand- in den Bodenkampf mit einer sehenswerten Würgetechnik nach, die ihr den vorzeitigen Sieg durch Ippon einbrachte. In der zweiten Begegnung entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem beide Kämpferinnen Wertungen erzielen konnten. Am Ende musste sich Anna durch einen Festhaltegriff geschlagen geben. Im dritten Kampf fand sie gegen eine körperlich sehr starke Gegnerin nicht wie gewohnt in ihren Griffkampf. Dennoch zeigte sie bis zum Schluss eine engagierte Leistung und belegte den dritten Platz.

JCW-Trainer Lukas Häring zeigte sich sowohl mit den Einzelleistungen seiner Athleten als auch mit dem Gesamtergebnis zufrieden. Besonders erfreulich waren für ihn die Entwicklung der jüngeren Kämpferinnen und Kämpfer sowie die Leistungen der erfahrenen Judoka.

Mit dem Sieg der Vereinswertung in der U12 und U14 sowie dem dritten Platz in der Gesamtwertung blickt der JC Wimpassing auf eine erfolgreiche ASKÖ-Bundesmeisterschaft zurück. Die zahlreichen Podestplätze und die engagierten Auftritte über alle Altersklassen hinweg bestätigen die gute Arbeit im Nachwuchsbereich und stimmen optimistisch für die kommenden Aufgaben.

‍

Wir danken unseren Sponsoren für die Unterstützung!
Wir danken unseren Sponsoren für die Unterstützung!
Wir danken unseren Sponsoren für die Unterstützung!