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September 15, 2026

Michi Polleres holt Bronze beim Grand Slam in Budapest

Leistungssport

JCW Presse Leistungssport

Michaela Polleres hat einmal mehr ihre Klasse auf der internationalen Judo-Bühne unter Beweis gestellt. Die zweifache Olympia-Medaillengewinnerin sicherte sich am Samstag, dem 13. September, beim Grand Slam in Budapest die Bronzemedaille. Für Polleres ist es bereits die dritte World-Tour-Medaille in diesem Jahr.

Dabei erwischte Polleres einen starken Start in den Wettkampftag. Gegen Myers aus den USA setzte sie sich vorzeitig mit Ura-nage durch. Auch im zweiten Kampf gegen Mucungui aus Angola ließ sie nichts anbrennen und entschied die Begegnung mit Ippon für sich.

Im Viertelfinale folgte jedoch ein Rückschlag. Gegen Moscalu aus Rumänien fand Polleres nicht wie gewünscht in ihr Konzept und musste zwei Waza-ari-Wertungen abgeben. Damit führte ihr Weg über die Hoffnungsrunde weiter.

Dort bewies die Niederösterreicherin Nervenstärke. Gegen die Schwedin Eriksson lag Polleres zunächst mit Yuko zurück, kämpfte sich dann aber zurück. Kurz vor Schluss gelang ihr noch die entscheidende Waza-ari-Wertung, den Vorsprung brachte sie anschließend über die Zeit.

Im Kampf um Bronze traf Polleres auf die Portugiesin Pina. Mit viel Routine und Ruhe übernahm sie früh die Kontrolle und ging durch O-uchi-gari mit Yuko in Führung. Die Entscheidung ließ nicht lange auf sich warten: Mit Tai-otoshi warf Polleres ihre Gegnerin auf Ippon und sicherte sich damit die Bronzemedaille.

Die Medaille und die damit verbundenen Punkte sind wichtig für die Olympia-Qualifikation und gleichzeitig ist das Turnier eine wertvolle Vorbereitung auf die WM“, resümierte Polleres. Mit ihren Kämpfen zeigte sie sich zufrieden, einzig im Viertelfinale haderte sie mit ihrer Leistung: „Bei der Niederlage habe ich mein Konzept nicht eingehalten. Danach konnte ich aber wieder meinen Fokus finden. Im Kampf um Platz drei hat dann einfach alles zusammengepasst, und ich freue mich sehr.“

Mit Bronze in Budapest hält Polleres nun bei 19 Medaillen auf der IJF-Tour und setzte zugleich ein weiteres Ausrufezeichen auf dem Weg zu den kommenden Großereignissen.

Photo Credits: IJF

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